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Suchbegriff: Globale Handelsentwicklungen

Die asiatischen Märkte zeigten eine gemischte Performance, da die einjährige Handelsruhe zwischen den USA und China nur begrenzte Unterstützung bot. Der CSI 300 Index fiel um 0,4 % und die Devisenmärkte reagierten auf die Äußerungen des Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, dass eine Zinssenkung im Dezember „noch nicht beschlossene Sache“ sei. Der Dollar legte gegenüber den asiatischen Währungen zu, während die japanischen Märkte wegen eines Feiertags geschlossen waren.
Interview mit Christopher Bogart, CEO von Burford Capital, über die Expansion der Prozessfinanzierungsbranche nach Deutschland und die Kritik an exzessiven US-Klagen, die in erster Linie eingereicht werden, um Vergleiche zu erzwingen. Der Artikel befasst sich mit dem Geschäftsmodell von Burford, ihren wichtigsten Fällen, darunter der Dieselskandal und ein 16 Milliarden Dollar schwerer Enteignungsprozess in Argentinien, sowie mit Vergleichen zwischen dem amerikanischen und dem deutschen Rechtssystem.
Indonesiens 7,3 Milliarden Dollar teures Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnprojekt, das gemeinsam mit China im Rahmen der Belt and Road Initiative entwickelt wurde, steht vor ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten mit steigenden Schulden und erheblichen Verlusten. Der "Whoosh"-Zug Jakarta-Bandung hat aufgrund hoher Fahrpreise und ungünstiger Bahnhofsstandorte nicht die erwarteten Fahrgastzahlen erreicht, so dass Indonesien und China über eine Umschuldung verhandeln, um einen möglichen Zahlungsausfall zu vermeiden.
Die US-Regierung hat zugestimmt, die Einführung zusätzlicher Zölle auf chinesische Einfuhren bis mindestens November 2026 aufzuschieben, während der bestehende Zollsatz von 10 % beibehalten wird. Diese Entscheidung folgt auf ein Treffen zwischen den Präsidenten Trump und Xi Jinping in Südkorea, bei dem sie den laufenden Handelsstreit ansprachen. Mit dem Abkommen werden auch die Probleme im Zusammenhang mit Chinas Exportkontrollen für Seltenerdmetalle gelöst, die Anlass für Trumps Drohung mit zusätzlichen Zöllen in Höhe von 100 % waren. Auch die Fentanyl-Krise wurde erörtert, wobei die USA behaupteten, China trage eine Teilverantwortung für die Epidemie synthetischer Opioide.
Der indische Raffineriekonzern Bharat Petroleum hat von russischem auf emiratisches Rohöl umgestellt und 2 Millionen Barrel Upper Zakum-Rohöl aus den Vereinigten Arabischen Emiraten auf dem Spotmarkt gekauft. Dieser Schritt folgt auf die US-Sanktionen gegen die russischen Ölexporteure Rosneft und Lukoil, die indische Raffinerien dazu zwingen, trotz höherer Kosten nach alternativen Lieferanten zu suchen. Indien, das über 80 % seines Öls importiert, reagiert weiterhin empfindlich auf Preissteigerungen, sucht jedoch nach Möglichkeiten, die Versorgung über Quellen aus dem Nahen Osten, Amerika und Afrika aufrechtzuerhalten, während einige Raffinerien weiterhin russisches Rohöl über nicht sanktionierte Unternehmen kaufen.
Chinesische Ölkäufer reduzieren ihre Einkäufe von russischem Rohöl und stornieren Lieferaufträge aufgrund der neuen US-Sanktionen gegen die russische Ölindustrie. Die staatlichen Raffinerien Sinopec und PetroChina haben Aufträge storniert, während unabhängige Raffinerien den Kauf von russischem Öl eingestellt haben, um Strafen zu vermeiden. Davon sind etwa 45 % der russischen Rohölimporte Chinas (400.000 Barrel pro Tag) betroffen, was zu höheren Preisnachlässen für russische Ölmischungen führt. Sowohl China als auch Indien, die zu wichtigen Abnehmern von vergünstigtem russischem Öl geworden sind, stehen nun vor der Herausforderung, alternative Lieferquellen zu finden. China baut derzeit Lagerkapazitäten auf, während Indien aufgrund seiner hohen Importabhängigkeit einer größeren Anfälligkeit ausgesetzt ist.
Morgan Stanley war die erste Investmentbank, die ihre Ölpreisprognose nach der Entscheidung der OPEC+, die Produktionssteigerungen Anfang 2026 auszusetzen, revidierte und ihre Prognose für Brent-Rohöl von 57,50 USD auf 60 USD pro Barrel anhob. Dieser Schritt spiegelt die Erkenntnis der OPEC+ wider, dass es zu einem Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage kommen könnte, und zielt darauf ab, die Marktvolatilität zu verringern. Analysten nennen die Unsicherheit hinsichtlich der russischen Öllieferungen aufgrund der US-Sanktionen und der ukrainischen Angriffe auf die Infrastruktur als wichtige Faktoren, die die vorsichtige Marktprognose beeinflussen.
Die frühen Eisbedingungen im Arktischen Meer zu Beginn des Winters beeinträchtigen die LNG-Lieferungen aus dem sanktionierten russischen Projekt „Arctic LNG 2” nach China. Dies zwingt zu Umleitungen der Schiffe und gefährdet die Lieferzuverlässigkeit, da die Nordostpassage aufgrund der eisigen Temperaturen zunehmend unpassierbar wird.
Kleine Unternehmen im Vereinigten Königreich haben aufgrund der Post-Brexit-Bürokratie und der US-Zollpolitik Schwierigkeiten, von neuen Handelsabkommen zu profitieren. 84 % der kleinen Exporteure berichten über stagnierende oder sinkende Aufträge. Die Umfrage der britischen Handelskammern zeigt eine schwache Exportstimmung in allen Unternehmen, was zu Forderungen nach staatlicher Unterstützung führt, da das Ministerium für Wirtschaft und Handel Personal und Ressourcen für die Exportförderung kürzt.
Japans Finanzministerium plant die Abschaffung der Steuerbefreiung für E-Commerce-Importe zum persönlichen Gebrauch und zielt damit auf chinesische Plattformen wie Shein und Temu ab, die von der derzeitigen Steuerbefreiung profitiert haben. Der Schritt zielt darauf ab, einheimische Einzelhändler zu schützen, die von diesen steuerlich begünstigten Importen unterboten werden, und markiert einen bedeutenden politischen Wandel in Japans Handels- und Steuerpolitik.

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